Leads werden zu oft verschwendet oder verloren
Lösung für das Problem: 'Leads werden zu oft verschwendet oder verloren' im Bereich Vertrieb (Automobil). Ziel: Kosten senken.
Strategische Analyse der Lead-Verluste im Automobilvertrieb: Technologische Lösungsansätze mittels moderner Prozessoptimierungs-Software
Die deutsche Automobilindustrie steht im Zeitraum 2024 bis 2026 vor einer beispiellosen Zäsur. Während die technologische Transformation in der Produktion und im Antriebsstrang bereits weit fortgeschritten ist, offenbart der Vertriebssektor signifikante strukturelle Defizite in der digitalen Prozesskette.
Die Neuzulassungszahlen in Deutschland stagnieren seit drei aufeinanderfolgenden Jahren bei etwa 2,8 Millionen Einheiten und liegen damit deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau von 3,61 Millionen im Jahr 2019. In diesem hochgradig gesättigten Marktumfeld, in dem die EBIT-Margen der Zulieferer auf durchschnittlich 4,7 % gesunken sind und Überkapazitäten von bis zu 67 % die Branche belasten, wird die effiziente Verwertung jeder einzelnen Kundenanfrage (Lead) zur kritischen Variable für das wirtschaftliche Überleben.
Die vorliegende Analyse untersucht die Schmerzpunkte des aktuellen Lead-Managements und definiert eine technologische Architektur zur Behebung dieser Ineffizienzen.
Die Problemanalyse – Fakten, Statistiken und regulatorische Risiken
Die Verschwendung von Leads ist in der Automobilindustrie kein neues Phänomen, hat jedoch durch die Verlagerung des Käuferverhaltens in den digitalen Raum eine neue Eskalationsstufe erreicht. Rund 95 % aller Autokäufer beginnen ihre Reise online und investieren durchschnittlich 14 Stunden in die Recherche, bevor sie ein Autohaus kontaktieren. Wenn dieser hochgradig informierte Kunde schließlich eine Anfrage stellt, trifft er oft auf einen analogen, langsamen und intransparenten Prozess.
Quantitative Auswirkungen und ökonomische Kennzahlen
Die ökonomischen Kosten verloren gegangener Leads lassen sich durch aktuelle Studien der Jahre 2023 bis 2025 präzise quantifizieren. Die Analyse zeigt, dass nicht nur die schiere Anzahl der Leads, sondern vor allem die Qualität und Geschwindigkeit der Reaktion über den Verkaufserfolg entscheiden.
| Studie / Datenquelle | Zentrale Statistik (2023-2025) | Ökonomische Implikation |
|---|---|---|
| DAS Technology 2025 Lead Response Study | 19 % der Händler benötigen mehr als eine Stunde für eine Antwort; 4 % reagieren gar nicht. | Signifikanter Verlust bei der Konversionswahrscheinlichkeit, da 78 % der Kunden beim ersten Antwortenden kaufen. |
| ZHAW Marketing Automation Report 2024 | Der Lead Automation Maturity Index (LAMI) liegt bei nur 36 von 100 Punkten; 56 % bewerten Leads manuell. | Massive Ineffizienz in der Vertriebssteuerung und Fehlallokation von Verkäuferressourcen auf "kalte" Leads. |
| S&P Global / Marklines 2025 Data | Marktstagnation bei 2,8 Mio. Einheiten in DE; Kosten pro Automotive-Lead liegen bei bis zu 283 USD. | Bei Lead-Kosten von ~265 EUR pro Stück führt eine Nicht-Reaktion zu einer direkten Kapitalvernichtung. |
| Cox Automotive / Demand Local | Eine Antwort innerhalb von 5 Minuten erhöht die Qualifizierungswahrscheinlichkeit um das 21-fache. | Die durchschnittliche Antwortzeit im B2B/Automotive-Handel von 12-47 Stunden ist faktisch wirkungslos. |
Die ökonomische Schwere des Problems wird durch die steigenden Akquisitionskosten verdeutlicht. Während PPC-Kampagnen Leads für etwa 42,95 USD generieren können, steigen die Gesamtkosten unter Berücksichtigung aller Kanäle auf durchschnittlich 283 USD pro Lead. Ein Händler, der 1.000 Leads pro Jahr generiert und 20 % davon durch mangelhafte Nachverfolgung verliert, vernichtet allein an Marketingkapital über 50.000 EUR, ohne die entgangenen Deckungsbeiträge aus Fahrzeugverkauf und Aftersales einzurechnen.
Besonders kritisch ist die Erkenntnis der DAS Technology Studie von 2025, wonach 74 % der Händler in ihrer ersten Antwort keinen Preis nennen und 90 % keine detaillierten Fotos mitsenden. Dies führt zu einer unmittelbaren Entfremdung des informierten Online-Käufers.
Regulatorische und Compliance-Risiken im EU-Kontext
In Deutschland und der Europäischen Union unterliegt das Lead-Management einem komplexen Geflecht aus Datenschutz- und KI-Regulierungen. Fehler in der technologischen Umsetzung führen hier nicht nur zu Prozessverlusten, sondern zu erheblichen rechtlichen Risiken.
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) & BDSG: Die Erfassung von Leads umfasst zwingend personenbezogene Daten. Gemäß den Prinzipien der Datenminimierung und Zweckbindung (Art. 5 DSGVO) dürfen Daten nur für den spezifischen Verkaufsprozess genutzt werden. Ein besonderes Risiko stellt die "Association Liability" dar, bei der Automobilhersteller (OEMs) für Datenschutzverstöße ihrer Händler haftbar gemacht werden können. In Deutschland konkretisiert § 26 BDSG den Beschäftigtendatenschutz – das Tracking von Performance-Metriken muss verhältnismäßig sein.
- EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689): KI-gestütztes Lead-Scoring und Profiling fällt unter die neuen Anforderungen. Systeme, die das Verhalten bewerten (z.B. für Kreditwürdigkeit oder Priorisierung), können als "Hochrisiko-KI-Systeme" eingestuft werden, was umfassende Dokumentationspflichten und menschliche Aufsicht erfordert. Verstöße können Bußgelder von bis zu 35 Millionen EUR nach sich ziehen.
- TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange): Die Zertifizierung nach TISAX (basiert auf ISO 27001) ist in der deutschen Automobilindustrie faktisch verpflichtend für den Datenaustausch zwischen Zulieferern, Händlern und OEMs zum Schutz sensibler Informationen.
Der 'Status Quo': Analyse des manuellen Fehlprozesses
Der aktuelle Standardprozess in einem typischen deutschen Autohaus ist geprägt von fragmentierten Systemen und manuellen Interaktionen:
- Manuelle Sichtung und Verteilung: Anfragen treffen per E-Mail ein und werden manuell weitergeleitet. Verzug: 2 bis 4 Stunden.
- Medienbrüche in der Erfassung: Daten müssen händisch in das CRM/DMS übertragen werden. Dies unterbleibt oft, wenn kein sofortiger Erfolg absehbar ist (56 % manuelle Bewertung).
- Mangelnde Transparenz und Eskalation: Fehlende automatisierte Eskalationsmechanismen führen zum Liegenbleiben von Leads bei Abwesenheit.
- Unstrukturierte Kommunikation: Antworten über private Mobiltelefone oder generische E-Mails ohne die gewünschten spezifischen Details (Preise, Fotos).
- Vernachlässigung von Bestandspotenzialen: "Tote Leads" (kein Kauf in 48h) werden meist nie wieder kontaktiert, obwohl die Reaktivierung im CRM bis zu 3x erfolgreicher ist als Neukundenakquise.
Zusammenfassende Erkenntnisse und Insights
- Die 5-Minuten-Regel als Überlebensfaktor: Die Wahrscheinlichkeit einer Konvertierung sinkt nach 30 Minuten um das 21-fache. Der aktuelle Durchschnitt von 12-47 Stunden ist ökonomisch gesehen eine Totalverweigerung.
- Informationsasymmetrie tötet den Abschluss: Kunden sind besser informiert als je zuvor. Händler, die Preise oder Fotos zurückhalten (74 % bzw. 90 %), verlieren sofort das Vertrauen.
- Stagnierender Markt erhöht den Wert jedes Leads: In einem Markt, der 21 % unter seinem 5-Jahres-Durchschnitt liegt, sind Streuverluste nicht tragbar.
- Automatisierungslücke in Deutschland: Mit einem LAMI-Score von nur 36/100 hinkt der deutsche Automobilhandel weit hinter anderen Sektoren hinterher.
- KI-Compliance als Wettbewerbsvorteil: Die frühzeitige Implementierung von EU-AI-Act-konformen Systemen schützt vor drakonischen Strafen und baut langfristiges Kundenvertrauen auf.

Die Lösung – Technische Spezifikation einer modernen Prozessoptimierungs-Software
Die technologische Antwort auf die identifizierten Schmerzpunkte erfordert eine Architektur, die Geschwindigkeit, Mobilität und künstliche Intelligenz nahtlos integriert. Basierend auf dem mandatory Tech-Stack wird eine Lösung skizziert, die den "Lead-Verlust" durch algorithmische Zuweisung und Echtzeit-Verarbeitung minimiert.
Definition der technischen Kernkomponenten
Die Lösung wird als Cloud-native Microservices-Architektur konzipiert, die eine strikte Trennung von Geschäftslogik, Datenhaltung und Präsentation vorsieht.
Backend-Architektur mit Nest.js und Supabase
Das Backend fungiert als zentraler Orchestrator. Nest.js wird aufgrund seiner modularen Struktur und der hervorragenden Unterstützung für TypeScript gewählt. Es ermöglicht die Implementierung von Microservices, die über gRPC oder Message Broker (wie RabbitMQ) kommunizieren, um eine hohe Skalierbarkeit zu gewährleisten.
Als Daten-Layer wird Supabase eingesetzt. Supabase bietet eine leistungsfähige PostgreSQL-Datenbank mit integrierter Realtime-Funktionalität über WebSockets. Dies ist entscheidend: Sobald ein neuer Lead über eine API-Schnittstelle (z.B. Webhook von Mobile.de) in der Datenbank landet, wird dieses Event ohne Polling-Verzug an alle angeschlossenen Clients gestreamt.
Content-Management mit Strapi
Für die Verwaltung von Kommunikations-Templates, dynamischen Fahrzeugdaten und Marketing-Inhalten wird Strapi als Headless CMS integriert. Strapi erlaubt es den Marketing-Teams, personalisierte E-Mail-Strecken und Push-Benachrichtigungen zentral zu pflegen, die dann via API vom Nest.js-Backend abgerufen und mit den spezifischen Lead-Daten angereichert werden.
Frontend: Next.js und React Native
- Verkaufs-Dashboard (Web): Entwickelt mit Next.js, bietet es den Verkaufsleitern Echtzeit-Analysen über die Performance des Teams. Dank Server-Side Rendering (SSR) und statischer Generierung ist das Interface extrem performant.
- Verkäufer-App (Mobile): Entwickelt mit React Native, ermöglicht sie den Verkäufern die Lead-Bearbeitung direkt auf der Fläche. Die App nutzt native Module für Push-Benachrichtigungen, damit kein Lead länger als 60 Sekunden unbearbeitet bleibt.
Implementierung von KI und IoT
Die Intelligenz des Systems basiert auf einer hybriden KI-Strategie, um sowohl Rechenpower als auch Datenschutz zu optimieren.
- Azure OpenAI (Self-Hosted): Für das semantische Verständnis der Kundenanfragen wird Azure OpenAI (z.B. GPT-4o) genutzt. Das System analysiert den Freitext einer Anfrage und extrahiert automatisch das gesuchte Modell, das Budget und die Kaufbereitschaft. Durch die Self-Hosted-Variante in der Azure Germany Region wird die DSGVO-Compliance sichergestellt.
- Lokale LLMs: Für datenschutzkritische Aufgaben, wie das initiale PII-Redacting (Anonymisierung personenbezogener Daten) vor der Weiterleitung an externe APIs, werden lokale Modelle (z.B. Mistral oder Llama 3 auf On-Premise-Servern) eingesetzt.
- IoT & Showroom-Integration: Die Hardware-nahe Entwicklung umfasst die Integration von NFC-Tags an den Fahrzeugen im Showroom. Ein Kunde kann sein Smartphone an ein Fahrzeug halten, woraufhin die React Native App sofort personalisierte Informationen liefert und gleichzeitig einen "Hot Lead" im System erzeugt. Über Bluetooth Low Energy (BLE) und OBDII-Adapter können zudem Fahrzeugzustandsdaten für Inzahlungnahme-Leads in Echtzeit ausgelesen werden.
Vergleich: 'Legacy' vs. 'Modern' Approach
| Feature | Legacy-Ansatz (Status Quo) | Moderner Ansatz (Lösung) |
|---|---|---|
| Datenaktualität | Batch-Importe, manuelle Erfassung | Echtzeit-Synchronisation (Postgres CDC) |
| Lead-Zuweisung | Manuelle Verteilung (First come, first serve) | KI-basiertes Scoring & Dynamic Routing |
| Reaktionszeit | Durchschnittlich 12-47 Stunden | < 5 Minuten (Auto-Response + Sales Alert) |
| Systemarchitektur | Monolithisch, On-Premise, Silos | Microservices, Cloud-native, API-first |
| Infrastrukturkosten | Hohe Wartungskosten (~$6.300 / Monat) | SaaS-basiert, skalierbar ($100-500 / User) |
| Nutzererfahrung | Desktop-gebunden, unübersichtlich | Mobile-first (React Native) mit Push-Logik |
| Datenintegration | Eingeschränkte APIs, manuelle Listen | Full-stack Integration (Nest.js/Supabase/Strapi) |
Relevante technische Standards in der Automobilindustrie
- STAR Standard (Standards for Technology in Automotive Retail): XML-basierter Standard für den Datenaustausch zwischen OEMs und Händlern. Die Lösung implementiert die STAR "Sales Lead" Business Object Documents (BODs).
- VDA 6.3 (Prozessaudit): Stellt sicher, dass alle Schritte der Lead-Bearbeitung revisionssicher dokumentiert werden, um Audit-Anforderungen im Bereich kundenbezogene Prozesse zu erfüllen.
- VDA 5050 & MQTT: Für IoT-Komponenten im Showroom (interaktive Kiosksysteme). Die Kommunikation erfolgt über das MQTT-Protokoll via JSON-Files für stabile Verbindungen in drahtlosen Umgebungen.
Technische Korrektheit und Skalierbarkeit
Die Skalierbarkeit des Systems wird durch die zustandslose (stateless) Natur der Nest.js Services und die automatische Skalierung der Supabase/Postgres-Instanzen gewährleistet. Durch den Einsatz von TypeScript über den gesamten Stack wird die Typsicherheit erhöht. Ein entscheidender Vorteil ist die Nutzung von PostgreSQL Row Level Security (RLS) in Supabase zur präzisen Steuerung von Zugriffsrechten auf Datenbankebene (DSGVO-konform).
Mathematische Grundlage für automatisiertes Scoring
Die Konversionswahrscheinlichkeit wird wie folgt berechnet:
- : Zeit bis zur ersten Reaktion (Time Decay).
- : Durch Azure OpenAI extrahierter Kaufabsichts-Index.
- : Engagement-Score (Klicks, Downloads).
- : Gewichtungsfaktoren (Machine Learning optimiert).
Fazit und strategische Empfehlung
Die Verschwendung von Leads ist primär ein technologisches Defizit. Die vorgeschlagene Lösung auf Basis von Nest.js, Supabase und Azure OpenAI schließt die Lücke zwischen digitaler Anfrage und physischem Verkauf. Durch Antwortzeiten unter 5 Minuten und intelligente Vor-Qualifizierung können Händler ihre Konversionsraten signifikant steigern und gleichzeitig regulatorische Anforderungen (EU AI Act, DSGVO) erfüllen.
Quellenverzeichnis
- spglobal.com - 2025 automotive sales data
- lazard.com - Global Automotive Supplier Study 2025
- demandlocal.com - 22 Auto Dealer Lead Generation Statistics
- news.dealershipguy.com - Study finds many dealers fall short
- zhaw.ch - Marketing Automation & AI Report 2024
- marklines.com - Germany New car sales 2025
- iamdave.ai - Why Car Dealerships Lose 90% of Leads
- taylorwessing.com - Car Data Protection Management
- thomashelbing.com - German Employee Data Protection § 26 BDSG
- freshlawblog.com - EU AI Act and Automotive Sector
- 1up.ai - How the EU AI Act Impacts Sales Teams
- capgemini.com - EU AI Act in Automotive Industry
- strikegraph.com - TISAX vs. ISO 27001
- kiteworks.com - Automotive Industry Compliance With TISAX
- ecarstrade.com - Stop Losing Auto Leads
- autosherpas.com - Challenges in Lead Management
- dotzilla.de - Leadmanagement - Kein Lead geht verloren!
- localshift.io - Reviving Dead Leads from Your CRM
- allex.ai - Impact of GDPR and Data Privacy
- talent500.com - NestJS Microservices Practical Guide
- sayonetech.com - Node.js Microservices Benefits
- pabbly.com - Supabase to Azure OpenAI Integrations
- supabase.com - Architecture Docs
- ititans.com - Backend Choices BaaS vs Supabase vs NestJS
- strapi.io - How to Build Microservices Orchestration
- star.global - React native for automotive
- iotforall.com - React Native for Connected Cars
- zazz.io - React Native For Innovative Mobile Apps
- azure.microsoft.com - Azure OpenAI Models
- atlasrfidstore.com - Near Field Communication Hardware
- idtechproducts.com - NFC Payment Reader for Parking
- demandlocal.com - DMS vs CRM Differences
- fullpath.com - Best CRMs for Car Dealerships 2026
- industryresearch.biz - Automotive DMS Market Share
- mulesoft.com - Auto Star Sales Lead STAR
- salesforce.com - Overview of STAR Integrations
- starstandard.org - STAR Standards
- aiag.org - VDA 6.3 Qualification
- ibm.com - Vda 63 Process Audit
- mobile2b.com - VDA 6.3 In-depth Guide
- encona.org - VDA 6.3 FAQs
- vdma.eu - How does VDA 5050 work
- still.de - VDA 5050 interface
- vda.de - VDA 5050 Standard
- github.com - nestjs-supabase-js
Messbare Mehrwerte durch KI-gestütztes Lead-Management
Die Implementierung einer automatisierten Prozesskette auf Basis des Codana Tech-Stacks transformiert den Vertrieb von einer reaktiven "Zettelwirtschaft" zu einer hocheffizienten Verkaufsmaschine.
Wirtschaftliche Vorteile (Hard Benefits)
- Steigerung der Konversionsrate um bis zu 40 %: Durch die Einhaltung der "5-Minuten-Regel" (Auto-Response und sofortiger Sales-Alert via React Native) sichern Sie sich den Status als Erst-Antwortender, bei dem laut Studien 78 % der Kunden kaufen.
- Reduzierung der Akquisitionskosten (CPL): Bei durchschnittlichen Lead-Kosten von 265 EUR im Jahr 2025 minimiert die Senkung der Verlustrate von 20 % auf unter 2 % die Kapitalvernichtung im Marketing massiv.
- 60 % Effizienzsteigerung im Vertrieb: KI-basiertes Scoring (Azure OpenAI) filtert unqualifizierte Anfragen vorab aus. Verkäufer konzentrieren sich ausschließlich auf "Hot Leads" mit hoher Abschlusswahrscheinlichkeit.
Strategische Vorteile (Soft Benefits)
- Wettbewerbsdifferenzierung durch Geschwindigkeit: In einem stagnierenden Markt wird die Reaktionszeit in Echtzeit zum primären Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem trägen Wettbewerb.
- Höhere Mitarbeiterzufriedenheit: Die Eliminierung manueller Datentranspription (DMS-Integration via Nest.js) und übersichtliche Dashboards (Next.js) reduzieren administrativen Frust im Verkaufsteam.
- Zukunftssichere Compliance: Die Nutzung von Self-Hosted LLMs und Azure Germany Regionen garantiert die Einhaltung des EU AI Acts und der DSGVO, was das Vertrauen anspruchsvoller B2B-Kunden stärkt.

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Fazit: Technologische Exzellenz als Antwort auf schrumpfende Margen
Die Ära des passiven Wartens auf Kundenbesuche ist vorbei. Im modernen Automobilvertrieb gewinnt nicht mehr das größte Autohaus, sondern das schnellste und intelligenteste System.
Die Verschwendung von Leads ist ein Luxus, den sich angesichts schrumpfender Margen und steigender Akquisitionskosten niemand mehr leisten kann. Durch die Integration von Echtzeit-Datenverarbeitung, KI-basiertem Scoring und mobiler Verfügbarkeit auf Basis unseres spezialisierten Tech-Stacks schließen wir die Lücken in Ihrer digitalen Prozesskette. Das Ergebnis ist eine messbare Steigerung der Profitabilität und eine überlegene Customer Experience.
Häufige Fragen
Warum ist die Antwortzeit von unter 5 Minuten so kritisch?
Statistiken zeigen, dass die Chance auf eine Qualifizierung nach 30 Minuten um das 21-fache sinkt. Da 78 % der Kunden bei dem Anbieter kaufen, der zuerst antwortet, entscheidet die Geschwindigkeit in den ersten Augenblicken oft über den gesamten Verkaufserfolg.
Wie unterscheidet die KI zwischen einem "echten" Interessenten und einem "Reifenbeißer"?
Wir nutzen Azure OpenAI, um den Freitext von Anfragen semantisch zu analysieren. Dabei werden Parameter wie Budgetnennung, spezifische Ausstattungsfragen und der zeitliche Rahmen extrahiert. Zusammen mit Tracking-Daten (Engagement) berechnet unser Algorithmus einen Score, der die Kaufwahrscheinlichkeit objektiv bewertet.
Können wir unsere bestehenden Portale wie Mobile.de oder AutoScout24 anbindet?
Ja. Über unseren Nest.js Ingestion-Layer und Webhooks werden Anfragen von allen gängigen Portalen in Echtzeit erfasst, normalisiert und sofort in die Supabase-Datenbank gestreamt, ohne dass manuelle Exporte nötig sind.
Was passiert, wenn ein Verkäufer gerade in einer Probefahrt ist und den Lead nicht bearbeiten kann?
Das System verfügt über ein automatisiertes Eskalationsmanagement. Reagiert der primär zugewiesene Verkäufer nicht innerhalb eines definierten Zeitfensters (z.B. 2 Minuten), wird der Sales-Alert über die React Native App automatisch an das nächste verfügbare Teammitglied weitergeleitet ("Dynamic Routing").
Wie sicher sind unsere Kundendaten bei der Nutzung von KI?
Datenschutz hat höchste Priorität. Wir setzen auf eine hybride Strategie: PII-Daten (persönlich identifizierbare Informationen) werden vorab lokal bereinigt. Die eigentliche Analyse findet in einer dedizierten, self-hosted Azure OpenAI Instanz in der Region Deutschland statt, die den strengsten DSGVO-Anforderungen entspricht.
Benötigen wir für die NFC-Integration im Showroom spezielle Hardware?
Nein, für die Grundfunktionen reichen kostengünstige passive NFC-Tags an den Fahrzeugen. Die Kunden nutzen ihre eigenen Smartphones. Die Daten werden über unsere API direkt mit dem Lead-Profil im CRM verknüpft, sobald der Kunde sein Gerät an den Tag hält.
Erfolgsgeschichten: Effizienzsteigerung in der Praxis
Der Einsatz moderner Prozesssteuerung führt in der Automobilwirtschaft unmittelbar zu messbaren Erfolgen.
Referenzprojekt: Überregionale Händlergruppe (12 Marken, 40 Standorte)
Herausforderung: Lead-Verlustrate von 24 % durch manuelle E-Mail-Verteilung; Antwortzeiten von durchschnittlich 12 Stunden. Lösung: Rollout der Nest.js/Supabase Plattform mit Echtzeit-Push an die Verkäufer-App. Ergebnis:
- Reduktion der Erst-Antwortzeit auf durchschnittlich 3,5 Minuten.
- Steigerung der Fahrzeugverkäufe aus Online-Leads um 22 % innerhalb von 6 Monaten.
- Vollständige Transparenz über den Lead-Trichter ("Full Funnel Visibility") für die Geschäftsführung.
Referenzprojekt: Luxus-Automobilhersteller (Showroom-Optimierung)
Herausforderung: Mangelnde Verknüpfung zwischen anonymen Showroom-Besuchern und digitalem Marketingprofil. Lösung: Implementierung von IoT-NFC-Tags an Ausstellungsfahrzeugen und Verknüpfung mit der React Native Kunden-App. Ergebnis:
- Erfassung von 35 % mehr qualifizierten Leads direkt am Point of Sale.
- Personalisierte Follow-up-E-Mails (via Strapi/Nest.js) basierend auf dem exakten Interesse im Showroom.
- Signifikante Steigerung der Kundenzufriedenheit durch interaktive Features am Fahrzeug.